Baufinanzierung: Steigende Baugeldzinsen

FinanceScout24

16.02.2013

Baufinanzierung: Steigende Baugeldzinsen

Die deutsche Immobilienwirtschaft hat in der Vergangenheit von den niedrigen Baugeldzinsen profitiert. Doch seit Ende des letzten Jahres deutet sich eine Trendwende an: Die Zinsen für Baugeld steigen kontinuierlich an und liegen nun im Durchschnitt bei 2,55 Prozent. Experten raten Verbrauchern daher zu einem Anschlussdarlehen.

In der Vergangenheit konnten viele Bauherren von den niedrigen Baugeldzinsen profitieren und sich so einen günstigen Privatkredit sichern. Doch wie eine aktuelle Studie nun zeigt, wird die Baufinanzierung in den kommenden Monaten wieder teurer werden. Viele Experten raten daher nun zu einem Forward-Darlehen.

Baugeldzinsen steigen an
Wie aus dem Biallo-Baugeld-Index hervorgeht, haben sich die Zinsen für Baugeld in den vergangenen zwei Wochen stetig erhöht. Während der durchschnittliche Zinssatz Ende 2012 noch bei rund zwei Prozent lag, haben die meisten Bausparkassen und Banken die Zinsen nun angehoben. Der Durchschnittszinssatz liegt jetzt bei 2,55 Prozent. Für Bauherren wird diese Erhöhung allerdings nur geringfügig spürbar: Viele Anbieter erhöhen die Zinsen nur in kleinen Schritten, um so keine Kunden zu verlieren.

Zinssätze im Überblick
Bereits geringfügig steigende Zinsen können zu hohen Mehrkosten führen. Für Verbraucher empfiehlt sich dabei ein Kreditvergleich. So lassen sich auch Angebote finden, deren Zinssatz noch nahe dem historischen Tiefstand von zwei Prozent liegt. Zu den interessantesten Angeboten gehören derzeit diese Anbieter:

Steigende Zinsen beim Baugeld

Jetzt Anschlussdarlehen sichern 
Zum aktuellen Zeitpunkt rechnen aber nur die wenigsten Experten mit drastisch steigenden Baugeldzinsen. Auch Eva Grunwald, Leiterin der Baufinanzierung bei der Deutschen Bank, bleibt positiv optimistisch: "Die Zinsen dürften vorerst niedrig bleiben, da für Deutschland und Europa weiterhin mit wenig Wachstum und Inflation gerechnet wird." Dennoch empfiehlt sie den Verbrauchern mit Weitsicht zu planen: Bereits jetzt sollten Bankkunden sich um ein Anschlussdarlehen bemühen. Ein solches Forward-Darlehen liegt zwar im Durchschnitt 0,75 Prozent über den aktuellen Baugeldzinsen, sichert aber einen Kredit zu dem vereinbarten Zinssatz, auch wenn Baugeld zu diesem Zeitpunkt bereits zu deutlich ungünstigeren Konditionen angeboten wird.

Bildquelle: © sculpies | shutterstock.com

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