Tagesgeld: Niedrige Girokonto-Zinsen umgehen
Auch wenn die Tendenz rückläufig ist, lassen sich nach wie vor viele Menschen in Deutschland hohe Zinserträge entgehen, weil sie viel Geld auf dem Girokonto liegen lassen. Ein Großteil der Bevölkerung ist sich nicht bewusst: Wer seine Ersparnisse nicht in andere Anlageformen wie beispielsweise Tagesgeld umlagert, erleidet ständig Verluste.
Wer viel Geld achtlos auf seinem
Girokonto liegen lässt, verschenkt hohe Summen.
Anstatt regelmäßig seine Ersparnisse auf ein Tagesgeldkonto
abzuführen, lässt sich fast ein Viertel der Deutschen (22 Prozent)
durch die niedrigen Girokonto-Zinsen Erträge in
Milliardenhöhe entgehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine
Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland.
Nach wie vor Verluste durch niedrige
Girokonto-Zinsen
Allerdings werden die Bundesbürger sensibler im Hinblick auf ihre
Geldanlagen. Im letzten Jahr ließen noch 31
Prozent der Deutschen ihr Geld trotz schlechter Girokonto-Zinsen
bei ihrer Hausbank liegen. Derzeit sind es vor allem noch
junge Leute im Alter zwischen 18 und 29 Jahren,
die es versäumen, Ersparnisse in höher verzinste
Anlageformen umzuschichten.
Viele unterschätzen die Inflation
Grund dafür ist, dass viele Menschen einerseits aus
Gewohnheit das Geld auf dem Girokonto belassen,
andererseits die Gefahr von Verlusten durch
Inflation unterschätzen. Vielen ist nicht bewusst,
dass beim gegenwärtigen Stand die Kaufkraft binnen
zehn Jahren um 22 Prozent absinken wird, wenn keine Zinserträge die
Inflation ausgleichen.
Trotz niedrigen Zinsniveaus die Geldanlage
absichern
Auch wenn im Augenblick die Verzinsung beim Tagesgeld auf einem
sehr niedrigen Stand ist, lassen sich damit die
Verluste durch Inflation besser
vermeiden als mit dem Girokonto oder einer ebenfalls sehr
schlecht verzinsten Anlageform wie dem klassischen Sparbuch. Mit
einem einfachen Tagesgeld-Vergleich holen
Sparer sehr einfach und schnell viel mehr aus
ihren kurzfristigen Rücklagen heraus.
